DROGENPOLITIK

Zehn Ausgaben des Brandenburg Forums: Jubiläumsbericht veröffentlicht
Der Jubiläumsbericht zu zehn Ausgaben des Brandenburg Forums zu Drogen- und Entwicklungspolitik ist jetzt verfügbar. Seit der ersten Ausgabe im Juli 2016 hat das BBF im Rahmen von zehn Foren insgesamt 501 Teilnehmende aus 43 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen zusammengebracht. Aus dem Austausch sind 268 Empfehlungen für eine menschenzentrierte und entwicklungsorientierte Drogenpolitik hervorgegangen.
Der Bericht blickt auf die Entwicklung und Wirkung des Forums in den vergangenen zehn Jahren zurück. Er zeigt, wie das BBF dazu beigetragen hat, Menschenrechte stärker in der Drogenpolitik zu verankern und wichtige Debatten sowie Resolutionen der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen mitzugestalten. Zugleich verdeutlicht er die Rolle des BBF als Raum für Dialog, strategischen Austausch und den Aufbau von Allianzen. Gerade heute bleiben koordinierte und menschenzentrierte Ansätze für die globale Drogenpolitik von zentraler Bedeutung.
Das tun wir
Drogenanbau, -handel und -konsum sind globale Phänomene. Es sind jedoch insbesondere Länder im Globale Süden, die von den schädlichen Folgen der Drogenproblematik betroffen sind. Sie stehen damit vor großen Herausforderungen. An dieser Problematik setzt die Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (Global Partnership on Drug Policies and Development, GPDPD) an und engagiert sich für eine entwicklungs-, gesundheits- und menschenrechtsorientierte Drogenpolitik. Die GPDPD arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und unter politischer Schirmherrschaft des Beauftragten für Sucht- und Drogenfragen der Bundesregierung.
Momentum
Die EU-Drogenstrategie 2021-2025 ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer menschenwürdigen Drogenpolitik und einer nachhaltigen Entwicklung. Durch die Geschichten von Ana, Mila und Kofi erfahren wir, wie effektiv eine menschenorientierte Drogenpolitik ist.
VOM LEBEN UND ÜBERLEBEN
Kleinbäuerliche Existenzen in einer Drogenanbauregion in Albanien
Zwischen 2010 und 2019 verurteilten albanische Gerichte rund 5000 Menschen wegen des illegalen Anbaus von Cannabis. Die meisten von ihnen sind Männer aus ländlichen Gebieten, einige kamen aus Pult. Diese Erzählung ist eine Begegnung mit der Realität der Bewohner*innen in der abgelegenen Bergregion im Norden Albaniens.
Internationale Drogenpolitik
Global, menschlich und entwicklungsfördernd – innovative Ansätze für eine nachhaltige Drogenpolitik
Drogenpolitik mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung, gesundheits- und menschenrechtsorientiert – hierfür setzt sich die GPDPD im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und unter Schirmherrschaft des Beauftragten für Sucht- und Drogenfragen der Bundesregierung ein, im internationalen Dialog und in Kooperation mit Partnerländern und -organisationen.





