International Drug Policy Consortium

International Drug Policy Consortium

Das International Drug Policy Consortium (IDPC) ist ein globales Netzwerk von mehr als 170 zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich mit Fragen rund um die Themen Drogenproduktion, Drogenhandel und Drogenkonsum beschäftigen. Die Mitgliedsorganisationen verfolgen das gemeinsame Ziel, eine offene und objektive Diskussion über die Gestaltung und die Effektivität der Drogenpolitik auf nationaler und internationaler Ebene zu führen. Das IDPC hat die Vision, dass Drogenpolitik in Zukunft weltweit auf den Grundsätzen der Menschenrechte, der sozialen Inklusion, der Verpflichtung zum Gesundheitsschutz, der Entwicklungspolitik und der zivilgesellschaftlichen Beteiligung beruht.

Das IDPC verfolgt vor allem zwei Wege, um diese Vision zu verwirklichen. Zum einen verbindet das Konsortium zahlreiche Organisationen aus der Zivilgesellschaft miteinander und gibt ihnen so die Möglichkeit, sich effektiv auszutauschen und gemeinsam Einfluss auf Entscheidungsprozesse in der multilateralen Drogenpolitik zu nehmen. Zum anderen arbeitet das Sekretariat des IDPC direkt mit Regierungen, internationalen Organisationen und Gremien der Vereinten Nationen zusammen, indem es Analysen und Fachwissen bereitstellt. Im Rahmen dieser Dialoge wirbt das Konsortium bei wichtigen Entscheidungsträgern für eine Drogenpolitik, die auf wissenschaftlichen Grundlagen beruht und die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt rückt.

Die Tätigkeit des IDPC lässt sich in folgende vier Bereiche gliedern: das Erstellen von Hintergrundberichten, das Verbreiten von relevantem Informationsmaterial, die Stärkung der Kapazitäten der Mitgliedsorganisationen und die fachliche Beratung politischer Entscheidungsträger. Die weltweiten Mitglieder des IDPC verfügen gemeinsam über eine Fülle von Fachwissen und Erfahrungen in den verschiedensten Sektoren der Drogenpolitik.

Für die Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE) ist das IDPC ein Umsetzungspartner, speziell bei Fragen der gesundheitsorientierten Drogenpolitik. Die Zusammenarbeit mit dem IDPC als Nichtregierungsorganisation steht zudem im Einklang mit der Forderung der Drogenstrategie der Europäischen Union (2013–2020) nach stärkerer Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Organisationen bei der Erarbeitung und Umsetzung der EU-Drogenpolitik.

Teilen.
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Zu den Datenschutzinformationen.Schließen