Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung

UNODC

Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) hat in den letzten Jahrzehnten eine führende Rolle bei der Unterstützung der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (VN) im Bereich der Formulierung, Planung und Umsetzung von Drogenpolitik gespielt und Politikansätze zur alternativen Entwicklung gefördert.

Alternative Entwicklung ist weiterhin die von den VN-Mitgliedstaaten und von UNODC bevorzugte Strategie, um dem illegalen Anbau von Drogenpflanzen entgegenzuwirken.
Die von UNODC vertretene Auffassung alternativer Entwicklung beruht auf der Überzeugung, dass Drogenanbauregionen in besonderer Weise von Isolation und Armut geprägt sind und Kleinbäuerinnen und Kleinbauern kein ausreichendes Einkommen aus legalen Aktivitäten beziehen können, weil ihnen Märkte fehlen, die sie umgebende Infrastruktur mangelhaft ist und sie oft auch von bewaffneten Konflikten betroffen sind. Der Ansatz der alternativen Entwicklung zielt darauf, die Menschen in solchen Regionen vom Anbau illegaler Drogenpflanzen abzubringen und ihnen eine nachhaltige Existenzgrundlage zu schaffen. Die Maßnahmen von UNODC richten sich zudem an lokale Gruppen, die den unerlaubten Anbau von Drogenpflanzen bereits eingestellt haben oder aber besonders anfällig dafür sind, ihn in Zukunft aufzunehmen.

UNODC ist ein Umsetzungspartner des Projekts Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE). In Kooperation mit der GPDE fördert UNODC einerseits den internationalen Austausch über Drogenpolitik und bietet andererseits interessierten Regierungen technische und politische Beratung zum Konzept der alternativen Entwicklung an.

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