2. Internationale Konferenz für Alternative Entwicklung (ICAD)

Vom 19.–24. November 2015 trafen sich Vertreter aus rund 50 Ländern und Experten internationaler Organisationen in Bangkok zur 2. Internationalen Konferenz für alternative Entwicklung (ICAD). Aufgerufen zu der Tagung hatte im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) das Projekt Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE) gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und den Regierungen Thailands und Myanmars. Die erste ICAD-Konferenz hatte 2011 ebenfalls in Thailand stattgefunden.

Die Teilnehmer besuchten zunächst ländliche Entwicklungsprojekte in Thailand und Myanmar, die nach dem Ansatz der alternativen Entwicklung konzipiert sind. Sie lernten bei diesen Gelegenheiten Beispiele für die praktische Anwendung dieses Ansatzes kennen und konnten aus erster Hand erfahren, wie die Richtlinien der Vereinten Nationen zur Alternativen Entwicklung umgesetzt werden.

Die Ergebnisse der Feldbesuche und der Diskussionen der 2. ICAD-Konferenz und eines anschließenden Expertentreffens zum Thema alternative Entwicklung, das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), die thailändische Mae-Fah-Luang-Stiftung und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ebenfalls in Bangkok veranstalteten, wurden in einem Resolutionsentwurf für die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (CND) zusammengefasst. Dieser Resolutionsentwurf wurde gemeinsam von Deutschland, Peru und Thailand in die 59. Sitzung der CND eingebracht und dort von der Staatengemeinschaft angenommen.

Foto: Siwanat Phongbunkumlarp
Foto: Siwanat Phongbunkumlarp
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