Veranstaltung: Waldschutz und alternative Entwicklung verbinden

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Waldschutz und alternative Entwicklung verbinden...

Waldschutz und alternative Entwicklung verbinden – neue Ansätze in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit Kolumbien

Termin und Ort: Dienstag, 19. September 2017, 18.00 Uhr, Ibero-Amerikanisches Institut, Potsdamer Straße 37, 10785 Berlin, Simón-Bolívar-Saal

Sprachen: Spanisch/Englisch mit Simultanübersetzung

Organisiert von „Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE)“ und „Wald- und Klimaschutz-Vorhaben/REDD+“ im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und unter der politischen Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit dem Ibero-Amerikanischen Institut (IAI), Berlin

Der illegale Kokaanbau ist eine der Hauptursachen für die massive Entwaldung in Kolumbien. Dieser kausale Zusammenhang ist kaum bekannt, stand doch jahrelang die Rolle der Droge-nökonomie im bewaffneten internen Konflikt im Vordergrund.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH fördert im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durch das Programm für „Wald- und Klimaschutz/ REDD+“ in enger Kooperation mit dem Projekt „Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung“ (GPDE) in Kolumbien Pilotmaßnahmen zur Verringerung der Entwaldungsursachen – wie dem Kokaanbau. Sie basieren auf dem Ansatz der Alternativen Entwicklung (AE).
Eine wichtige Methode hierbei ist der Erfahrungs- und Wissensaustausch mit interessierten Regierungen. Dafür spielt die thailändische Mae-Fah-Luang-Stiftung (MFLF), Umsetzungs-partner von GPDE, eine entscheidende Rolle. Die Stiftung ist international anerkannt für die erfolgreiche Umsetzung von Programmen der alternativen Entwicklung zur Bekämpfung des Schlafmohnanbaus im ‘Goldenen Dreieck’, einer der Hauptregionen der Opiumproduktion zwischen Thailand, Laos und Myanmar. Dort ist es gelungen, durch nachhaltige ländliche Entwicklung den illegalen Schlafmohnanbau nahezu vollständig zu überwinden. Die GIZ fördert den Austausch zwischen Kolumbien und Thailand durch regelmäßige Trainingskurse für die kolumbianischen Programmpartner in Thailand.
Im Rahmen der Veranstaltung werden die Verantwortlichen der Vorhaben für „Wald- und Klimaschutz-Vorhaben/REDD+“ und „Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE)“ gemeinsam mit den Vertretern der Regierungen Kolumbiens und Thailands ihre Arbeit präsentieren.

Grußworte: Dr. Jörg Pietsch, Leiter der Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Berlin
Referenten:
• S.E. Dr. Dhiravat Bhumichitr, Botschafter des Königreichs Thailand, Berlin
• Daniel Brombacher, Leiter „Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung (GPDE)“ GIZ, Berlin
• Rhena Hoffmann, Leiterin „Wald- und Klimaschutz-Vorhaben/REDD+“, GIZ, Bogotá
• Cesar Augusto Rey Angel, Direktor Referat „Waldschutz und Biodiversität“, Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung, Bogotá

Moderation: Prof. Dr. Günther Maihold, Stellv. Direktor, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin

Im Anschluss laden die Königlich Thailändische Botschaft in Berlin und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH zu einem Empfang ein.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

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