Menschenrechte in der Drogenpolitik – Regionalkonferenz in Südafrika

Aktuelles

18.05.2018

Diskussion über Richtlinien Verpflichtungen in der Drogenpolitik in Pretoria, Südafrika, mit afrikanischen Regierungsvertretern, NGOs, internationalen und regionalen Organisationen sowie der Zivilgesellschaft

Die Umsetzung der internationalen Drogenkonventionen steht grundsätzlich unter dem Bestreben, die Gesundheit und das allgemeine Wohlergehen der Menschheit zu fördern. Dennoch werden in der Durchführung einzelstaatlicher Drogenkontrollmaßnahmen bisweilen international gültige menschenrechtliche Verpflichtungen missachtet. mehr

Mit dem Ziel, die menschenrechtlichen Verpflichtungen der Staaten in der internationalen Drogenpolitik klarer herauszuarbeiten, erstellt die Universität Essex gemeinsam mit dem VN-Entwicklungsprogramm (UNDP) momentan einen Richtlinienkatalog. GPDPD unterstützt diesen Prozess im Auftrag des BMZ.

Am 15. und 16. Mai 2018 fand in Pretoria, Südafrika, nun eine Diskussion des Entwurfs der Richtlinien mit afrikanischen Regierungsvertretern, NGOs, internationalen und regionalen Organisationen sowie der Zivilgesellschaft statt. Das Ziel solcher Regionalkonsultationen ist es, die Einbeziehung aller Kontinente und betroffener Akteure sicherzustellen. Der Fokus der Konferenz lag auf entwicklungsbasierten Ansätzen und deren besonderen Herausforderungen im Bereich der Drogenpolitik. Die Beachtung der Menschenrechte ist dabei essentiell: Ohne einen Ansatz, der benachteiligte Gruppen in den Mittelpunkt stellt, ist keine nachhaltige Entwicklung möglich.

Foto: GIZ GPDE
Foto: GIZ GPDE
Teilen.
 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Zu den Datenschutzinformationen.Schließen