Erfahrungsaustausch zum nachhaltigen Umgang mit Drogenanbau

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In vielen Regionen des kolumbianischen Amazonasbeckens lassen sich...

In vielen Regionen des kolumbianischen Amazonasbeckens lassen sich massive Entwaldung, großflächiger Anbau von Drogenpflanzen und ländliche Armut beobachten. Wenn man sich Doi Tung im Norden Thailands anschaut, könnte man fast vergessen, dass die Region noch vor ungefähr 30 Jahren von denselben Problemen belastet wurde. Heute ist der illegale Opiumanbau dort fast vollständig verschwunden, die Wälder wurden wiederaufgeforstet und Dorfgemeinschaften sowie soziale Unternehmen gedeihen. Diese Erfolge sind einem nachhaltigen Modell der alternativen Entwicklung geschuldet, welches von der Stiftung Mae Fah Luang Foundation under Royal Patronage (MFLF), Partner von GPDE, umgesetzt wurde. Die thailändischen Ansätze zu nachhaltiger alternativer Entwicklung sind weltweit anerkannt und haben eine Vorbildfunktion für Regierungen, die mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind. Dieser Wissenstransfer wird in den gemeinsamen Trainingsformaten von GPDE und MFLF ermöglicht.

Um einen beidseitigen Austausch sicherzustellen, führt MFLF derzeit eine gemeinsame Mission mit der GIZ und UNODC im Rahmen der Arbeit von GPDE in Kolumbien durch. Die erfolgreiche Kooperation zwischen Kolumbien und Thailand, welche von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des BMZ ermöglicht wurde, ist am 10. Juli 2017 in Bogotá einer Reihe kolumbianischer Politiker und Umsetzungspartner vorgestellt worden. Des Weiteren werden die Teilnehmer der Mission Möglichkeiten der Umsetzung nachhaltiger Entwicklungsstrategien in den Blick nehmen, welche sich im Rahmen des Friedensprozesses von Havanna bieten, und die Pilotprojekte von GDDE und REDD+ in der Putumayo-Region besuchen.

Foto: GIZ GPDE
Foto: GIZ GPDE
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