CND Nebenveranstaltung: „Austausch über Grenzen hinweg: trilaterale Zusammenarbeit zur Förderung von Alternativen zum Drogenanbau“

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Nebenveranstaltung: „Austausch über Grenzen hinweg: Die trilaterale Zusammenarbeit Deutschlands mit Thailand und Kolumbien für die Förderung von Alternativen zum Drogenanbau“ am Dienstag, 13. März 2018, 14.20 Uhr im Konferenzraum M3

Die Bundesregierung stellt im Rahmen einer hochrangigen Nebenveranstaltung im Rahmen der VN-Suchtstoffkommission (CND) die einzigartige Zusammenarbeit mit Thailand und Kolumbien für einen verbesserten Umgang mit der Drogenanbau-problematik vor, traditionell ein Schwerpunktthema der internationalen Zusammenarbeit im Drogenbereich.

Im Rahmen des vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) beauftragten Vorhabens „Globale Partnerschaft für Drogenpolitik und Entwicklung“ (www.gpdpd.org) wurde in den vergangenen Jahren die trilaterale Zusammenarbeit zwischen den drei Ländern etabliert. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist die Schirmherrin des Vorhabens.

2016 und 2017 haben zwei hochrangige Delegationen der kolumbianischen Regierung in Thailand Trainingsmaßnahmen absolviert. Gleichzeitig haben Beratungsmissionen im Rahmen von GPDPD nach Kolumbien stattgefunden. Thailand hat es geschafft, die Schlafmohn- und damit Heroinproduktion durch legale Alternativen zu ersetzen. Diese Erfahrungen sind für Kolumbien von großem Interesse, da die Überwindung der Drogenanbauproblematik zentrales Element des aktuellen Friedensprozesses im Lande ist. Diese Maßnahmen sind ein wichtiges Beispiel für eine effektive und neuartige Süd-Süd-Kooperation, wie sie das Abschlussdokument der Sondersitzung der VN-Generalversammlung zum Weltdrogenproblem (UNGASS) 2016 in seinen Kapiteln 6 und 7 vorsieht.

In einer Nebenveranstaltung im Rahmen der 61. VN-Suchtstoffkommission: „Austausch über Grenzen hinweg: Die trilaterale Zusammenarbeit der Bundesregierung mit Thailand und Kolumbien für die Förderung von Alternativen zum Drogenanbau“ am Dienstag, 13. März 2018, 14.20 Uhr im Konferenzraum M3 wird diese Kooperation vorgestellt.

Als Sprecher auftreten werden die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler MdB, der UNODC-Exekutivdirektor Yuri Fedotov, der thailändische stellv. Premierminister Prajin Juntong sowie Eduardo Díaz Uribe, Beauftragter für die Substitution des Drogenanbaus des kolumbianischen Präsidentschaftsamtes. Botschafter Friedrich Däuble, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Wien, wird die Veranstaltung moderieren.

Finden Sie hier die Einladung.

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